Darstellerinterviews

09
Juli
2015

Viktoria stellt sich vor

Regelmässig veröffentlichen wir an dieser Stelle Interviews mit unseren Darstellern. Heute widmen wir uns Viktoria.

Interview mit Viktoria

Hallo Viktoria,

bitte stell Dich uns kurz vor. 
Hallo, ich bin die Viktoria, bin 23 Jahre alt, wohne in Feldafing und bin von Beruf Grafikdesignerin. Ich mag gerne zeichnen, fotografieren, tanzen und Musik hören.

Hast Du Haustiere (oder früher mal welche gehabt)?
Ich habe einen Hund. Früher hatte ich noch ein Meerschweinchen und ein Kaninchen.

Viktoria Interview

Was hat Dich zur Teilnahme am Projekt Tierschutztheater bewegt?
Die Tierrechte und der Spaß am schauspielen.

Hattest Du schon vorher Schauspielerfahrung?
Nein.

Um was ging es in den Stücken, in denen Du mitgespielt hast?
Ein Vergleich von zwei Hunden in unterschiedlichen Lebensräumen, ein gefangenes Kalb und über einen Vater, der ausversehen vegan gegessen hat.

Was für Rollen hast Du gespielt?
Die Mutter und der Tierarzt in "Manche sind gleich". Die Mutter vom Kalb und eine Moderatorin in "4 hours on escape". Den Jokel und die Mutter in der "Wirtsstubn".

Welches war Deine Lieblingsrolle, was hat am meisten Spaß gemacht?
Alle außer Jokel.

Wie hast Du die praktische Umsetzung empfunden, also was hat Dir besonders gefallen?
Die Umsetzung fand ich ganz gut, für die Mittel, die uns zur Verfügung standen. Ausserdem fand ich das Teamwork von allen Darstellern exzellent.

Und was fandest Du nicht so gut bzw. sollte anders gestaltet werden?
Wir brauchen mehr Männer.

War es für Dich ein positives Erlebnis, hat es Spaß gemacht?
Ja.

Konntest Du Erfahrung sammeln, bzw. hast Du in irgendeiner Form von der Teilnahme profitiert?
Ich bin selbstbewusster geworden.

Würdest Du wieder mitspielen?
Ja.

Kannst Du das Projekt weiterempfehlen?
Natürlich.

Hat sich Deine Einstellung zum Umgang mit Tieren geändert?
Ich konnte mehr erfahren, was Tierquälerei angeht, was mich noch wütender macht.

Denkst Du, dass die Stücke andere Menschen zum Nachdenken anregen?
Ja.

Möchtest Du uns sonst noch etwas sagen?
Rettet die Tiere!

Vielen Dank für das Interview Viktoria!

Categories: Darstellerinterviews

23
April
2015

Lena stellt sich vor

Regelmässig veröffentlichen wir an dieser Stelle Interviews mit unseren Darstellern. Heute widmen wir uns Lena.


Interview mit LenaLena

Hallo Lena,

bitte stell Dich uns kurz vor.
Ich bin Lena Griechbaum,10 Jahre, komme aus Augsburg. Meine Hobbies sind tanzen, singen, zeichnen und Theaterspielen.

Hast Du Haustiere (oder früher mal welche gehabt)?
Ja, ich hatte einmal Vögel.

Wie bist Du auf das Projekt Tierschutztheater gestoßen?
Meine Mama hat auf FameonMe eine Suchanzeige entdeckt, dass sie noch kurzfristig eine Theaterspielerin suchen.

Was hat Dich zur Teilnahme bewegt?
Neugier.

Hattest Du schon vorher Schauspielerfahrung?
Nein.

Um was ging es in den Stücken, in denen Du mitgespielt hast?
In dem 1. um Hunde in einer Familie und einem Tierversuchslabor.
In dem 2. um ein Kalb, das gefangen genommen und getötet wird.

Was für Rollen hast Du gespielt?
Ein Kalb und ein verkrüppelter Hund.

Welches war Deine Lieblingsrolle, was hat am meisten Spaß gemacht?
Der verkrüppelte Hund.

Wie hast Du die praktische Umsetzung empfunden, also was hat Dir besonders gefallen?
Super gut.

Und was fandest Du nicht so gut bzw. sollte anders gestaltet werden?
Eigentlich nichts.

War es für Dich ein positives Erlebnis, hat es Spaß gemacht?
Ja, mir hat es sehr Spaß gemacht.

Konntest Du Erfahrung sammeln, bzw. hast Du in irgendeiner Form von der Teilnahme profitiert?
Ja, ich habe erfahren, dass man für Medikamente Tierversuche macht.

Würdest Du wieder mitspielen?
Ja natürlich.

Kannst Du das Projekt weiterempfehlen?
Auf jeden Fall.

Hat sich Deine Einstellung zum Umgang mit Tieren geändert?
Ja ein wenig.

Denkst Du, dass die Stücke andere Menschen zum Nachdenken anregen?
Ja vielleicht.

Was hältst Du von der Leitidee des Zusammenspiels zwischen den Generationen, also dass die Gruppe bunt aus alt und jung zusammengemischt sein soll?
Sehr gut, je nachdem wie die Stücke sind.

Möchtest Du uns sonst noch etwas sagen?
Ja, dass es sehr Spaß gemacht hat.

Vielen Dank für das Interview Lena!


Für dieses Interview liegt uns die freundliche Zustimmung von Lenas Mutter vor.

Categories: Darstellerinterviews

21
Oktober
2014

Florian stellt sich vor

Regelmässig veröffentlichen wir an dieser Stelle Interviews mit unseren Darstellern. Heute widmen wir uns Florian.


Interview mit Florian

Hallo Florian,

Flaviobitte stell Dich uns kurz vor.
Ich bin Florian Port, ich wohne in München, von Beruf bin ich Schauspieler, meine Interessen sind: Theater, Kultur, Kunst, Lesen, Politik, Musik, Sport, Tiere, Film, Computer, Psychologie, Freunde treffen, Freizeitparks und Volksfeste, Neue Menschen und Kulturen kennenlernen, Reisen.

Hast Du Haustiere (oder früher mal welche gehabt)?
Ich hatte Fische und als Kind einen Hasen.

Was hat Dich zur Teilnahme am Projekt Tierschutztheater bewegt?
Der gute Zweck.

Hattest Du schon vorher Schauspielerfahrung?
Ja, ich wurde auf einer Münchner Schauspielschule, von diversen Dozenten und in Auslandsseminaren zum Schauspieler ausgebildet. Darüber hinaus war und bin ich an der Freien Theater Szene, sowie für Film und Fernsehen tätig.

Um was ging es in den Stücken, in denen Du mitgespielt hast?
In „Enrico und Zazalena" ging es um Stierkampf. Bei „Die Wirtsstubn" ging es um Jockel, der leidenschaftlicher Fleischesser ist und dann versehentlich das falsche Essen bekommt, nämlich vegan, er aber so hin und weg ist, dass er es nicht mal merkt.

Was für Rollen hast Du gespielt?
Bei „Enrico und Zazalena" war ich Flavio und Pepe und bei „Die Wirtsstubn" war ich der Jockel.

Welches war Deine Lieblingsrolle, was hat am meisten Spaß gemacht?
Der Pepe, er ist geistig behindert und da konnte ich wirklich spielen und zeigen, was ich so schauspielerisch drauf hab.

Wie hast Du die praktische Umsetzung empfunden, also was hat Dir besonders gefallen?
Ich fand es interessant, wie das Ensemble zusammen gestellt war, lauter unterschiedliche Charaktere auf einen Haufen. Ich fand auch sehr interessant, dass ich als Profi mit Laien
arbeiten durfte und sie vielleicht von uns Profis lernen konnten.
Und zur Umsetzung: Nun ja, den Leuten hat es gefallen, das ist ja am wichtigsten.
Ich fand die Umsetzung schon ganz gut, vor allem, weil wir aus wenig Mitteln und nur aus drei Tagen Probe, einen tollen Theaterabend auf die Beine gestellt haben.

Und was fandest Du nicht so gut bzw. sollte anders gestaltet werden?
Es war aufgrund dass wir so wenig Zeit bis zur Premiere hatten, ein großes Durcheinander, wir müssen beim nächsten Mal einfach etwas geordneter an die Sache ran gehen.
(Anmerkung Tierschutztheater: Lieber Florian, vielen Dank für Deine ehrliche Kritik. Leider muss ich Dich an dieser Stelle enttäuschen, in absehbarer Zeit wird das nicht zu ändern sein. Das Tierschutztheater ist ein neu gegründeter Verein, der immer noch aus den
7 Gründungsmitgliedern besteht und bisher kaum Spenden erhalten hat. Das betroffene Projekt wurde vom Vorstand privat vorfinanziert. Aus diesem Grunde mussten die Kosten radikal gedeckelt werden. Selbstverständlich sind 3 Tage Proben für ein 2-Stündiges Bühnenstück, mit einem Ensemble, das größtenteils aus Laien besteht, extrem brutal knapp und hart, das steht völlig außer Frage, aber mehr war und ist leider –noch- nicht drin. Und wenn erst 3 Tage vor der Aufführung, alle Projektteilnehmer zum ersten Mal aufeinanderprallen, 20 Leute, die unterschiedlicher nicht sein könnten (Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Laien, ausgebildete Schauspieler, Veganer, Vegetarier, Fleischesser – Leute aus München, Hamburg, Braunschweig, Eisenberg, Ravensburg, Salzburg...), dann ist ein gewisses Maß an Chaos vorprogrammiert. Wir brauchen eben dringend noch mehr Leute die uns unterstützen oder etwas spenden. Erst wenn wir finanziell und personell (ehrenamtlich aktive) besser aufgestellt sind, können einzelne Konditionen verbessert werden. Doch es gibt Hoffnung: Die Vorstellung war letztendlich ein voller Erfolg (ausverkauft / Zuschauer begeistert) und wenn wir uns weiter anstrengen, noch mehrere gute Auftritte trotz der wenigen vorhandenen Ressourcen abliefern, dann werden wir unter unseren Zuschauern sicher auch Unterstützer/Spender finden. Man muss es sich erstmal verdienen, gefördert zu werden und auch Du selbst trägst tatkräftig dazu bei. Deine absolut geniale Interpretation des Pepe hat das Stück sicherlich aufgewertet und unsere Fangemeinde erweitert. Vielen Dank dafür und bitte bleibe weiterhin an Bord!)

War es für Dich ein positives Erlebnis, hat es Spaß gemacht?
Ja, war es!

Konntest Du Erfahrung sammeln, bzw. hast Du in irgendeiner Form von der Teilnahme profitiert?
Ja, auf jeden Fall, es war schön, dass ich das machen konnte, was ich im Leben am meisten Liebe, einfach Spielen und Erfahrung sammeln.

Könntest Du Dir vorstellen, dass das Tierschutztheater jungen Talenten (ohne Schauspielausbildung) als „Sprungbrett" dienen kann, bzw. eine geeignete Chance bietet, Erfahrung/Referenzen zu sammeln und an gutes lizenzfreies Material für ein Showreel zu kommen?
Das auf jeden Fall, ich sage immer, wenn zu mir heute ein junger Mensch sagt, dass er
Schauspieler werden möchte: „Sammle einfach Deine Erfahrungen und spiele, spiele, spiele, egal was, aber spiele. Nur so kannst Du lernen."

Würdest Du wieder mitspielen?
Ja, sehr gerne.

Kannst Du das Projekt weiterempfehlen?
Ja, auf jeden Fall.

Hat sich Deine Einstellung zum Umgang mit Tieren geändert?
Man fängt auf jeden Fall an, darüber nach zu denken. Z. B. dass man sich schon bei jedem Fleisch, das man isst, sich ins Gewissen redet, das wegen mir jetzt ein Tier sterben musste. Und wenn man anfängt zu denken, ist schon ein großer Teil getan.

Denkst Du, dass die Stücke andere Menschen zum Nachdenken anregen?
Ja, das denke ich.

Was hältst Du von der Leitidee des Zusammenspiels zwischen den Generationen, also dass die Gruppe bunt aus alt und jung zusammengemischt sein soll?
Ich finde es sehr gut, dass wir jungen die Möglichkeit haben, mit älteren Hasen zu arbeiten. Wir jungen lernen ja von älteren Kollegen und das ist gut so. Und die älteren können von uns jungen lernen. Das ist ein Geben und Nehmen.

Möchtest Du uns sonst noch etwas sagen?
Macht weiter so, bringt recht viel Leute zum Nachdenken. Und viel Glück bei den nächsten Projekten.

Vielen Dank für das Interview Florian!
Bitte, sehr gerne.

Categories: Darstellerinterviews

03
Juli
2014

Julia stellt sich vor

Regelmässig veröffentlichen wir an dieser Stelle Interviews mit unseren Darstellern. Heute widmen wir uns Julia.


Interview mit Julia

Hallo Julia,

bitte stell Dich uns kurz vor.Julia
Hallo, ich heiße Julia, bin 26 Jahre alt, wohne in Passau und von Beruf Bürokauffrau.

Hast Du Haustiere (oder früher mal welche gehabt)?
Ja, ich teile mir mein Zuhause mit einer ganz lieben Katze namens Susi.

Wie bist Du auf das Projekt Tierschutztheater gestoßen?
Ich habe einen Aufruf des Tierschutztheaters im Internet gelesen, indem neue Teilnehmer für das Theater gesucht wurden.

Was hat Dich zur Teilnahme bewegt?
Die Möglichkeit durch meine Leidenschaft fürs Schauspiel auf wichtige Tierschutzthemen aufmerksam zu machen und neue, sehr nette Leute kennen zu lernen.

Hattest Du schon vorher Schauspielerfahrung?
Ein wenig.

Um was ging es in den Stücken, in denen Du mitgespielt hast?
Bis jetzt durfte ich in 3 Stücken mitspielen.
Das 1. Stück heißt: Manche sind gleich – andere sind gleicher und es zeigt die Zweiklassengesellschaft von Haus- und Versuchstieren.
Das 2. Stück heißt: Roses Memeories – Die Geschichte einer alten Frau und es handelt von einer alten, kranken Frau, die bald sterben wird und davon ausgeht, in den Himmel zu kommen. Bis sie von einem Engel besucht wird, der ihr bewusst macht, welche gravierende Fehler in Sachen Tierschutz sie in ihrer Vergangenheit begangen hat.
Im 3. Stück: Stumme Helden – Theater gegen Tierversuche geht es um ein Mädchen, dass ein Praktikum in einem Forschungslabor macht und erkennt, wie sinnlos und schrecklich Tierversuche sind.
Im 4. Stück: 4 hours on escape geht es um das traurige Schicksal eines jungen Rindes.

Was für Rollen hast Du gespielt?
Im 1. Stück war ich ein Hund, der an ein Versuchslabor verkauft werden sollte, aber aufgrund seiner Behinderung bei einer liebevollen Familie aufgenommen wurde.
Im 2. Stück stellte ich den Fuchs und einen Tierschützer dar und im 3. Stück einen Hamster der über seine Erfahrungen mit Tierversuchslaboren berichtet.
Im 4. Stück war ich einer der Bauern, die das Rind schlecht behandeln.

Welches war Deine Lieblingsrolle, was hat am meisten Spaß gemacht?
Da kann ich mich gar nicht entscheiden, weil jede Rolle eine Herausforderung war und unglaublich viel Spaß gemacht hat.

Wie hast Du die praktische Umsetzung empfunden, also was hat Dir besonders gefallen?
Es war alles super geplant und organisiert. Lief mal etwas nicht nach Plan, wurde hervorragend improvisiert. Großes Lob dafür.

Und was fandest Du nicht so gut bzw. sollte anders gestaltet werden?
Da fällt mir überhaupt gar nichts ein.

War es für Dich ein positives Erlebnis, hat es Spaß gemacht?
Auf jeden Fall. Deswegen bin ich auch gern immer wieder dabei.

Konntest Du Erfahrung sammeln, bzw. hast Du in irgendeiner Form von der Teilnahme profitiert?
Natürlich konnte ich durch meine Teilnahme viele neue Erfahrungen sammeln. Profitiert habe ich dadurch, weil ich viele, für mich neue, Fakten über Tierversuche erfahren habe.

Könntest Du Dir vorstellen, dass das Tierschutztheater jungen Talenten (ohne Schauspielausbildung) als „Sprungbrett" dienen kann, bzw. eine geeignete Chance bietet, Erfahrung/Referenzen zu sammeln und an gutes lizenzfreies Material für ein Showreel zu kommen?
Selbstverständlich kann ich mir das vorstellen. Wir haben zum Beispiel ja auch Videos gedreht, die jetzt auf youtube stehen ... Wer weiß, wer das alles so sieht? ;-)

Würdest Du wieder mitspielen?
Immer wieder gern.

Kannst Du das Projekt weiterempfehlen?
Aufjeden Fall. Es hat super viel Spaß gemacht und ich habe tolle Menschen kennen gelernt, denen der Tierschutz auch so am Herzen liegt wie mir.

Hat sich Deine Einstellung zum Umgang mit Tieren geändert?
Eher nicht, da ich bereits vegan gegessen habe, bevor ich am Tierschutztheater teilgenommen habe. Das einzige, was sich durch die Teilnahme geändert hat ist, dass ich jetzt auf tierversuchsfreie Kosmetik achte.

Denkst Du, dass die Stücke andere Menschen zum Nachdenken anregen?
Das hoffe ich zumindest sehr. Sie sind hervorragend geschrieben und sprechen wirklich wichtige Themen an.

Was hältst Du von der Leitidee des Zusammenspiels zwischen den Generationen, also dass die Gruppe bunt aus Alt und Jung zusammengemischt sein soll?
Die Idee ist spitze, weil Tierschutz jeden angeht. Egal ob jung oder alt. Und jeder einzelne, der sich dafür einsetzen will, ist wichtig.

Möchtest Du uns sonst noch etwas sagen?
Vielen lieben Dank, dass ich ein Teil dieses wundervollen Projekt sein darf.

Vielen Dank für das Interview Julia!


Categories: Darstellerinterviews

10
Juni
2014

Aaron stellt sich vor

Regelmässig veröffentlichen wir an dieser Stelle Interviews mit unseren Darstellern. Heute widmen wir uns Aaron.


Interview mit Aaron

Hallo Aaron,

bitte stell Dich uns kurz vor.Aaron Interview
Mein Name ist Aaron, ich bin 20 Jahre alt und komme ursprünglich aus München, studiere jetzt aber in Erlangen. Meine Interessen sind Fotografieren, Motorrad fahren und Videospiele.

Hast Du Haustiere (oder früher mal welche gehabt)?
Ich hatte zwei Meerschweinchen und habe noch zwei Katzen.

Wie bist Du auf das Projekt Tierschutztheater gestoßen?
Meine ehemalige Nachbarin (Gründerin dieses Vereins) hat mich von Anfang an ins Boot geholt.

Was hat Dich zur Teilnahme bewegt?
Ich mag Theater spielen und Tierschutz liegt mir am Herzen.

Wie alt warst Du damals?
15.

Wo hast Du überall mitgespielt?
Am Tag der Tiere in Augsburg, in Frankfurt und am Ökumenischen Kirchentag in MünchenIch hab im ersten Stück bei zwei Auftritten als eine der Hauptrollen mitgewirkt, sowie im zweiten Projekt ebenfalls als Hauptrolle.

Was für Rollen hast Du gespielt?
Im ersten Stück (Stumme Helden) spielte ich den Praktikanten, der ob einer Jobzusage in einem Tierversuchslabor anfangs euphorisch und mit der Zeit immer skeptischer wird und sich schließlich von der Arbeitsstelle abwand.

Im zweiten Stück spielte ich den Engel, der eine alten Dame über das Tierleid aufklärt, welches sie durch ihr bisheriges Leben direkt und indirekt verursacht hat.

Welches war Deine Lieblingsrolle, was hat am meisten Spaß gemacht?
Ich fand die Rolle des Praktikanten am besten, weil sie meinem persönlichen Erlebnissen auf dem Interessengebiet sehr nahe kommt.

Wie hast Du die praktische Umsetzung empfunden, also was hat Dir besonders gefallen?
Das es trotz Hektik und Ernst der Lage später immer Gründe zum Lachen gab.

Und was fandest Du nicht so gut bzw. sollte anders gestaltet werden?
Teilweise war die Organisation der Projektbeteiligten und die Teilnehmer selbst schlecht. Aber das kommt eben mal vor :)

War es für Dich ein positives Erlebnis, hat es Spaß gemacht?
Auf jeden Fall!

Konntest Du Erfahrung sammeln, bzw. hast Du in irgendeiner Form von der Teilnahme profitiert?
Von den theaterspezifischen Fähigkeiten abgesehen auch ein sensibleren Umgang mit Lebensmitteln.

Würdest Du wieder mitspielen?
Sofern es mein Studium zuließe klar.

Kannst Du das Projekt weiterempfehlen?
Habe ich bereits :)

Hat sich Deine Einstellung zum Umgang mit Tieren geändert?
Ich war schon immer tierlieb.

Denkst Du, dass das Stück andere Menschen zum Nachdenken anregt?
Ganz bestimmt!

Möchtest Du uns sonst noch etwas sagen?
Ich freue mich, nach wie vor an diesem wundervollen Projekt mitarbeiten zu dürfen!

Vielen Dank für das Interview Aaron!
Gern und bis bald bei der Aufführung!


Categories: Darstellerinterviews

20
Mai
2014

Nici stellt sich vor

Regelmässig veröffentlichen wir an dieser Stelle Interviews mit unseren Darstellern. Heute widmen wir uns Nici.

Interview mit Nici:

Hallo Nici,

bitte stell Dich uns kurz vor.Nici
Hallo erst mal, ich bin die Nici, 22 Jahre alt, lebe in München, bin ausgebildete Fremdsprachenkorrespondentin und leidenschaftliche Schauspielerin.

Hast Du Haustiere (oder früher mal welche gehabt)?
Ja, ich hatte mehrere Meerschweinchen (Susi, Flecky, Schnuppy und Wuschel). Schnuppy lag mir besonders am Herzen, weil sie Fleckys Tochter war - Felcky verstarb am Tag von Schnuppys Geburt – da war ich 8 oder 9 – und ich sie und ihre Brüder (Max und Moritz) selbst mit der Falsche aufgezogen habe. Anfangs wussten wir nicht, ob sie es schaffen würden, aber Schnuppy wurde 13 Jahre alt (ihre Bürder haben wir in eine andere Familie gegeben, als sie alt genug waren – wie es ihnen ergangen ist, weiß ich nicht. Und dann hatte ich noch einen ganzen Haufen Mäuse – ich glaub die höchste Zahl waren 31. Dazu könnte ich auch einiges erzählen, aber da reicht die Zeit nicht.

Was hat Dich zur Teilnahme am Projekt Tierschutztheater bewegt?
Am meisten hat mich zur Teilnahme die Tatsache bewegt, dass das Tierschutztheater sich mit wichtigen und realen Themen befasst – das war in den anderen Stücken, in denen ich davor mitgewirkt hatte, nie der Fall.

Hattest Du schon vorher Schauspielerfahrung? Um was ging es in den Stücken, in denen Du mitgespielt hast? Was für Rollen hast Du gespielt? Welches war Deine Lieblingsrolle, was hat am meisten Spaß gemacht?
Ja, ich spiele seit dem ich denken kann. Angefangen hat es mit Krippenspielen in der Kirche, über zum klassischen Schultheater, bis zur Jugendgruppe der Münchner Kammerspiele. Die Rollen die ich gespielt habe waren sehr unterschiedlich – mal ging es darum, den Lehrerberuf durch den Kakao zu ziehen – mal befassten wir uns mit der Frage, welche Erwartungen die Welt an uns stellt und wie wir dem je gerecht werden sollen – oder ein andermal stellten wir uns die Frage, was wohl passieren würde, wenn wir heute unser Leben komplett neu starten könnten – was würden wir verändern?

Beim Tierschutztheater schlüpfte ich bei dem Stück „Manche sind gleich, aber andere sind gleicher“ in die Rolle eines Versuchshundes 13489028 (war mein Rollenname glaub ich) und lernte mehr darüber, was für ein abscheuliches Leben wir Menschen solchen Tieren antun – und in diesem Stück spielte ich noch einen Tierarzt, der aus Kapitalgründen ein Tier lieber dem Tod überlassen hätte, als es zu retten – ziemlich traurig, wenn ihr mich fragt. In dem anderen Stück, in dem ich mitgespielt habe, „Rose s Memoires“, spielte ich den Engel, der der Heldin aufzeigte, was für Unrecht sie den Tieren mit ihrem täglichem Leben tat – eigentlich sehr ironisch, wenn man bedenkt, dass ich die einzige der Truppe war, die nicht wenigstens Vegetarisch lebt – wahrscheinlich war ich der Engel, der mir meine eigene Unwissenheit aufzeigte.

Wie hast Du die praktische Umsetzung empfunden, also was hat Dir besonders gefallen? Und was fandest Du nicht so gut bzw. sollte anders gestaltet werden? War es für Dich ein positives Erlebnis, hat es Spaß gemacht? Konntest Du Erfahrung sammeln, bzw. hast Du in irgendeiner Form von der Teilnahme profitiert?
Die Umsetzung empfand ich persönlich als sehr gelungen, ich hatte mich sofort in eine Gruppe eingefunden, die sich als gemeinsames Ziel gesetzt hatte, mit der Plattform Theater auf einen wichtigen Bereich des heutigen Lebens hinzuweisen – der Fleischkonsum und die Kosmetikindustrie und die daraus tretenden Folgen, für die Lebewesen, die nach einem qualvollem Leben auf unseren Tellern landen bzw. ein ebenso qualvolles Leben als Versuchstiere für Kosmetik und Medizin auf sich nehmen müssen.

Besonders positiv fand ich, dass ich als „Fleischfresserin“ so die Möglichkeit hatte, mehr über das Leben der Tiere zu erfahren, die ich täglich esse und so auf eine Art und Weise aufgeklärt wurde, wie ich es mir nie hätte denken können. Es war schön, eine Welt kennen zu lernen, in der Lebewesen an sich gleich wert sind und keines über dem anderen steht.

Erfahrungen habe ich in dem Sinne gesammelt, dass ich an den Tagen der Probe und bei der Aufführung hauptsächlich Vegan ernährt habe und ich es gar nicht so schlimm fand, wie ich zuerst dachte. (Um die Frage vorweg zu nehmen – Nein, ich bin keine Vegetarierin geworden – aber ich esse weniger Fleisch als vor der Teilnehme beim Tierschutztheater und versuche, mich davor zu erkundigen, woher das Fleisch kommt das ich esse – Mein größter Profit war, dass ich durch die Auseinandersetzung mit diesen Themen gelernt habe, jedes Lebewesen zu respektieren.

Könntest Du Dir vorstellen, dass das Tierschutztheater jungen Talenten (ohne Schauspielausbildung) als „Sprungbrett“ dienen kann, bzw. eine geeignete Chance bietet, Erfahrung/Referenzen zu sammeln und an gutes lizenzfreies Material für ein Showreel zu kommen?
Das ist schwer zu sagen. Ein Sprungbrett in dem Sinne ist schwer zu finden, aber ich denke, es ist auf jeden Fall eine Referenz, die es wert ist anzugeben, da dies zeigt, dass man sich auch mit wichtigen Dingen auseinander setzt und nicht nur spielt, um eben zu spielen.

Würdest Du wieder mitspielen?
Auf jeden Fall!

Kannst Du das Projekt weiterempfehlen?
Unbedingt – ich empfehle es vor allen Leuten weiter, die sich mit dem Wert einen Tierlebens zuvor nicht wirklich auseinander gesetzt hatten – man kann wirklich viele erscheckende Dinge lernen und man kann lernen, bei sich selbst anzufangen, eine bessere Welt für Mensch und Tier zu schaffen.

Hat sich Deine Einstellung zum Umgang mit Tieren geändert?
Schwer zu sagen – Ich hatte mein Leben lang zwischen Haustieren und Nutztieren unterschieden – die einen waren meine besten Freunde – die anderen bereiteten mir auch Freude –aber auf eine andere Art und Weise – ich hatte mich nie zuvor damit auseinander gesetzt, was für ein Leben das Steak wohl hatte, wenn ich es aß – das ist jetzt anders, auch wenn ich nach wie vor gerne mal ein Stück Fleisch esse.

Denkst Du, dass die Stücke andere Menschen zum Nachdenken anregen?
Also mich hat es sehr zum Nachdenken angeregt und ich denke, dass es durchaus möglich ist, dass es anderen genauso gehen könnte.

Was hältst Du von der Leitidee des Zusammenspiels zwischen den Generationen, also dass die Gruppe bunt aus alt und jung zusammengemischt sein soll?
Diese Idee fand ich sehr gut und es hat auch mehr oder minder geklappt.

Was hältst Du von der Umwandlung in einen gemeinnützigen Verein?
Das finde ich sehr begrüßenswert, der Tierschutz ist eine wichtige Sache, die in der heutigen Gesellschaft leider immer mehr an Bedeutung verliert.

Möchtest Du uns sonst noch etwas sagen?
Danke, dass ich mitmachen durfte und Leute, versucht Euch beim nächsten Stück Fleisch vorzustellen, was für ein Leben Euer Mittagsessen wohl hatte – wenn Ihr genauso erschreckt seid wie ich, dann wäre es Zeit darüber nachzudenken, was zu verändern.

Vielen Dank für das Interview Nici!

 

Categories: Darstellerinterviews

01
Mai
2014

Anna stellt sich vor

Regelmässig veröffentlichen wir an dieser Stelle Interviews mit unseren Darstellern. Heute widmen wir uns Anna.

Interview mit Anna

Hallo Anna,

bitte stell Dich uns kurz vor.
Mein Name ist Anna Schimpf, ich bin 33 Jahre alt, lebe in München und komme ursprünglich aus Kasachstan.

Hast Du Haustiere (oder früher mal welche gehabt)?
Ich habe schon immer Haustiere gehabt, momentan lebe ich mit einer Katze, ihr Name ist Lara.

Interview Anna

Wie bist Du auf das Projekt Tierschutztheater gestoßen?
Auf das Projekt Tierschutztheater bin ich schon vor langer Zeit, über meine damalige Arbeit bei den Ärzten gegen Tierversuche, aufmerksam geworden.

Was hat Dich zur Teilnahme bewegt?
Ich wurde angesprochen, bei dem Projekt mitzumachen und habe zugesagt, weil ich finde, dass das Tierschutztheater eine tolle Sache ist und ich auf diesem Weg, mit meiner Teilnahme, einen kleinen Beitrag zum Tierschutz leisten wollte. Ich finde es schön, mit Gleichgesinnten für eine sinnvolle und wichtige Sache etwas zu unternehmen.

Was für eine Rolle hast Du gespielt?
Ich war eine der Moderatorinnen, in dem Stück "4 hours on escape".

Wie hast Du die praktische Umsetzung empfunden, also was hat Dir besonders gefallen?
Es war sehr aufregend, interessant und erschreckend/emotional. Aufregend, weil ich so etwas noch nie gemacht habe und daher auch sehr interessant, diese Erfahrung zu machen. Erschreckend war es, weil man wieder mit dem Thema Tierqual konfrontiert wurde und bei der Nachstellung einer wahren Geschichte, die den Tieren tagtäglich passiert, ihr Leid und auch die erschreckende Kälte und Gleichgültigkeit vieler Menschen, wie z.B. in meinem Fall, der Moderatorin, "miterleben" konnte.

Und was fandest Du nicht so gut bzw. sollte anders gestaltet werden?
Soweit ich weiss, war es das erste Mal, dass ein Kurzfilm gedreht wurde. Daher fand ich das alles sehr gut gemacht!

War es für Dich ein positives Erlebnis, hat es Spaß gemacht?
Ja, das hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Konntest Du Erfahrung sammeln, bzw. hast Du in irgendeiner Form von der Teilnahme profitiert?
Das habe ich auf jeden Fall. Ich habe viele tolle Menschen kennengelernt und habe eine neue Erfahrung, im Theater/Schauspiel gemacht.

Würdest Du wieder mitspielen?
Da ich etwas Publikumsscheu bin, würde ich vielleicht nicht unbedingt auf einer Bühne, vor vielen Menschen spielen, aber bei einem Kurzfilm wäre ich sofort wieder dabei.

Kannst Du das Projekt weiterempfehlen?
Das würde ich auf jeden Fall jedem weiterempfehlen.

Hat sich Deine Einstellung zum Umgang mit Tieren geändert?
Nein, da ich schon vor dem Projekt die selbe Einstellung zu den Tieren und dem Tierschutz hatte und auch aus demselben Grund das Projekt unterstützt habe.

Denkst Du, dass das Stück andere Menschen zum Nachdenken anregt?
Das denke und hoffe ich sehr.

Was hältst Du von der Leitidee des Zusammenspiels zwischen den Generationen, also dass die Gruppe bunt aus alt und jung zusammengemischt sein soll?
Finde ich super, das ganze Leben ist eine Bühne, mit alten und jungen Darstellern, also warum auch nicht auf einer Theaterbühne?!

Was hältst Du von der kürzlich stattgefundenen Umwandlung in einen gemeinnützigen Verein?
Finde ich sehr gut und wünsche alles Gute und viel Erfolg!

Möchtest Du uns sonst noch etwas sagen?
Eigentlich nicht, ausser, dass ich für eure Arbeit viel Respekt habe und es toll finde, dass es solche Menschen, wie euch, gibt!

Vielen Dank für das Interview Anna!

Categories: Darstellerinterviews

10
April
2014

Ralf stellt sich vor

Wir werden künftig regelmässig Interviews mit unseren Darstellern veröffentlichen. Heute widmen wir uns Ralf.

Interview mit Ralf

Hallo Ralf, 

Interview Ralfbitte stell Dich uns kurz vor.
Mein Name ist Ralf, ich stamme aus der Oberpfalz. Mit knapp unter 50 Jahren realisierte ich erst sehr spät meinen Wunsch zur Schauspielerei und alles, was damit zu tun hat. Hier im Tierschutztheater kann ich darüber hinaus noch für den Tierschutz Impulse setzen.

Hast Du Haustiere (oder früher mal welche gehabt)?
Früher hatte ich Miezekatzen, doch heute: Nein. Ich könnte denen organisatorisch leider nicht die nötige, durchgängige Aufmerksamkeit gewähren.

Spielst Du noch in anderen Theatergruppen?
Ja, im Landestheater Oberpfalz.

Wie bist Du auf das Projekt Tierschutztheater gestoßen?
Auf einschlägigen Internet-Seiten stieß ich auf einen Eintrag, daß in München ein Theater existiere, das Tierschutz als seine Berufung sieht.

Was hat Dich zur Teilnahme bewegt?
Schauspielerisch den Tierschutz zu unterstützen, ist eine gute Kombination.

Um was ging es in dem Stück, in dem Du mitgespielt hast?
In "4 hours on escape" wurde theatralisch aufgezeigt, wie man von einem anderen, ungewöhnlichen Blickwinkel aus den Werdegang eines Kälbchens bis hin zur industriellen Verwertung mit all seinen erschreckenden Begleiterscheinungen verfolgen kann.

Was für eine Rolle hast Du gespielt?
Den Jäger, der den finalen Schuß abgibt.
(Anmerkung Tierschutztheater: Ralfs Rolle basierte auf wahrer Begebenheit. Diese traurige Geschichte diente als Vorlage.)

Wie hast Du die praktische Umsetzung empfunden, also was hat Dir besonders gefallen?
Es war spannend, zu beobachten, wie die doch sehr unorthodoxen Methoden, sich der Thematik Massentierhaltung zu nähern und das Theater zu inszenieren,- besonders im Zusammenspiel mit den teils überaus motivierten und besonders talentierten Darstellern, in Einklang zu bringen sei.

Und was fandest Du nicht so gut bzw. sollte anders gestaltet werden?
Ein junges Pflänzlein, das gerade erst mal fünf Jahre alt geworden ist, möchte ich keinesfalls bewerten und damit reglementieren. Es wird sich von selbst entwickeln.
(Anmerkung Tierschutztheater: Hier meint Ralf das Projekt Tierschutztheater im allgemeinen, da wir heuer 5-jähriges Jubiläum haben)

War es für Dich ein positives Erlebnis, hat es Spaß gemacht?
Ja.

Konntest Du Erfahrung sammeln, bzw. hast Du in irgendeiner Form von der Teilnahme profitiert?
Ja. Sowohl schauspielerisch als auch persönlich.

Würdest Du wieder mitspielen?
Ja, sehr gerne.

Kannst Du das Projekt weiterempfehlen?
Unbedingt.

Hat sich Deine Einstellung zum Umgang mit Tieren geändert?
Nein, meine Einstellung gegenüber Tieren befinde ich als durchaus ausgereift. ... Oder vielleicht doch ein wenig: Ich denke seit meiner Rolle in "4 hours on escape" beim Einkauf noch ein wenig mehr über die Herstellung von Lebensmitteln nach.

Denkst Du, dass das Stück andere Menschen zum Nachdenken anregt?
Hier bin ich skeptisch, was die Nachhaltigkeit betrifft. Impulse jedoch werden bestimmt vermittelt.

Wie findest Du das Zusammenspiel zwischen den Generationen, also dass die Gruppe bunt aus alt und jung zusammengemischt ist?
Kurzweile ist garantiert! Doch,- im Ernst: Es profitiert jeder von jedem in diesem Mix.

Was hältst Du von der derzeit stattfindenden Umwandlung in einen Verein?
Inneres Wachstum in der Qualität birgt gute Chancen, das eigentliche Ziel, den Tierschutz, noch besser in den Fokus der Öffentlichkeit zu transportieren.

Möchtest Du uns sonst noch etwas sagen?
Es freut mich, daß es Enthusiasten gibt, die sich einem vermeintlich unangenehmen Thema verschreiben. Menschen, die mehr, als nur ein Strohfeuer zu generieren in der Lage sind!

Vielen Dank für das Interview Ralf!

 

Categories: Darstellerinterviews

20
März
2014

Elvan stellt sich vor

Heute ist Internationaler Kinder- und Jugendtheatertag. Der Internationale Kinder- und Jugendtheatertag findet am 20. März statt. Er fand auf Initiative der ASSITEJ International, dem weltweiten Netzwerk zur Förderung der darstellenden Kunst für junges Publikum, erstmals im Jahr 2001 statt und gewinnt seither in vielen Ländern der Erde mehr und mehr an Bedeutung.

Zu diesem Anlass möchten wir eines der Mädchen vorstellen, welche bei uns mitgespielt haben und haben ein Interview mit Elvan geführt.

Interview mit Elvan

Hallo Elvan,

elvan 2bitte stell Dich uns kurz vor.
Ich heiße Elvan Dogan, bin 17 Jahre alt. Ich komme aus der Türkei und wohne in München. Mein Hobby ist Fußballspielen.

Hast Du Haustiere?
Ja, wir haben 3 Katzen aus der Türkei mitgebracht.

Wie bist Du auf das Projekt Tierschutztheater gestoßen?
Ich wurde von Kathrin, der Gründerin, direkt angesprochen.

Was hat Dich zur Teilnahme bewegt?
Ich liebe Tiere und wollte mal auf die Schauspielschule gehen.

Wie alt warst Du damals?
Ich war 12 Jahre alt.

Wo hast Du überall mitgespielt?
Am Tierrechtstag in München, dem Tag der Tiere in Augsburg, ein Gastspiel in Frankfurt und am Ökumenischen Kirchentag in München.

Um was ging es in den Stücken, in denen Du mitgespielt hast?
Bei Stumme Helden ging es um Tierversuche und bei Rose's Memories ging es um eine alte Frau, die von einen Engel besucht wird, welcher ihr Fehler in ihrer Vergangenheit aufzeigt.

Was für Rollen hast Du gespielt?
Bei Stumme Helden einen traurigen Hund und bei Rose's Memories die Nichte der alten Frau.

Welches war Deine Lieblingsrolle, was hat am meisten Spaß gemacht?
Mir hat die Rolle mit den traurigen Hund gefallen, weil ich gelernt habe, wie sich ein Tier fühlt.

Wie hast Du die praktische Umsetzung empfunden?
War super, hat alles Spaß gemacht.

Und was fandest Du nicht so gut bzw. sollte anders gestaltet werden?
Was ich nicht so gut fand, war, dass es unzuverlässige in der Gruppe gab, die einfach nicht zu bestimmten Anlassen gekommen sind. Bei der Theateraufführung in Augsburg hat mich gestört, dass wir keine Bühne hatten und auf dem Boden unseren Auftritt führen mussten.

War es für Dich ein positives Erlebnis, hat es Spaß gemacht?
Ja, ich konnte vieles miterleben. Bei einem Auftritt bekamen wir eine Spende von 30 Euro und waren dann noch Essen, was sehr schön war in der Gruppe.

Konntest Du Erfahrung sammeln, bzw. hast Du in irgendeiner Form von der Teilnahme profitiert?
Ich konnte Schauspielerfahrung sammeln und habe neue Freunde gefunden.

Würdest Du wieder mitspielen?
Mitspielen würde ich sehr gerne, aber da ich momentan in der Lehre bin und viel lernen muss, habe ich die Zeit nicht. Ich probiere aber trotzdem, nebenbei noch zu helfen.

Würdest Du das Projekt Deinen Freunden empfehlen?
Ja klar.

Hat sich Deine Einstellung zum Umgang mit Tieren geändert?
Da ich Tiere schon immer liebe und mit denen auch groß geworden bin, hat sich nicht viel verändert, aber ich hab vieles dazugelernt.

Denkst Du, dass das Stück andere Menschen zum Nachdenken anregt?
Klar, weil man dadurch auch mitbekommt, wie sich Tiere fühlen.

Möchtest Du uns sonst noch etwas sagen?
Nein.

Vielen Dank für das Interview Elvan!

Für dieses Interview liegt uns die freundliche Zustimmung von Elvans Mutter vor.

 

Categories: Darstellerinterviews

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