Interessante Fakten:

 

Übertragbarkeit – Unterschiede zwischen Mensch und Tier

Aas  für manche Tiere Hauptnahrung; schon leicht verdorbenes Fleisch verursacht beim Menschen schwerste vergiftungen
Arsen  für den Menschen tödlich, Schafe vertragen erhebliche Mengen
Aspirin  für Katzen reines Gift
Blausäure/Zyankali  tödlich für den Menschen; Koalabär und Kröte vertragen erhebliche Mengen; Stachelschweinen schadet es überhaupt nicht
Botulinusgift aus Fleischkonserven  für den Menschen hochgiftig; harmlos für die Katze und wiederum absolut tödlich für die Maus
Chloroform  Betäubungsmittel für den Menschen; für Hunde hochgiftig
Fliegenpilz  für Kaninchen ein schmackhaftes Nahrungsmittel
Insulin  für Diabetiker ein wichtiges Medikament; Meerschweinchen sterben daran
Mandeln  für Füchse tödlich
Methylalkohol  der Mensch erblindet; für Labortiere verträglich
Penicillin  wichtiges Medikament für den Menschen; Meerschweinchen sterben nach wenigen Tagen daran
Petersilie  ruft bei Papageien Vergiftungserscheinungen hervor
Strychnin  für Meerschweinchen absolut ungefährlich
Vitamin C  Mangel führt beim Menschen zu Skorbut; Hunde, Katzen und Nagetiere benötigen es in der Nahrung überhaupt nicht
Zitronensaft  für Katzen reines Gift

 

Beispiel Alternative Verfahren

Hautreizungstest am Kaninchen:
Substanzen, wie Kosmetikinhaltsstoffe, Waschmittel und Chemikalien, aber auch manche Arzneimittel werden, bevor sie auf den Markt kommen, auf ihre Hautverträglichkeit untersucht. Das Testmittel wird Kaninchen auf die geschorene Haut aufgetragen und die Reaktion beobachtet. Je nach Substanz kann es zu leichten Entzündungen bis hin zu schweren Verätzungen mit Zerstörung des Gewebes kommen. Für die Tiere ist dieser Test mit starken Leiden und Schmerzen verbunden.

 

Künstliche menschliche Haut:
Episkin® und verschiedene andere Testsysteme arbeiten mit dreidimensionalen, menschlichen Hautmodellen aus mehreren Zellschichten. So können Wechselwirkungen zwischen Unter- und Oberhaut untersucht werden. Die menschlichen Zellen stammen aus Operationen oder Biopsien. Die Testsubstanz wird aufgebracht und eventuelle Schädigungen werden anhand der Änderung des elektrischen Hautwiderstandes und unter dem Mikroskop beurteilt Quelle: Ärzte gegen Tierversuche e. V.

Infomaterial zum Thema finden Sie hier

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